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Donnerstag, 15. März 2012

Zu wenig


In der letzten Zeit ist es um meine Entspannung geschehen. Ich schaffe es einfach nicht mehr, am Morgen frisch und munter zu erwachen. Das ist natürlich einerseits dem gruseligen Grauhimmel in Berlin geschuldet, aber auch der durchaus immer noch sehr begrenzten Gesamtzahl an Erholungsstunden zuzuschreiben. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht (würde mich aber brennend interessieren!):
Der Abend beginnt, wenn die etwas größeren und kleineren Mitbewohner im Bett sind und langsam Ruhe einkehrt. Dann findet man mich regelmäßig auf Kramfors sitzen, mit Rechner auf dem Schoß. Und schwupps in die weite bunte elektronische Welt abgetaucht. Entdeckungen auf anderen Blogs, lesen wie es anderen geht, bewundern wie schön man so leben kann, ein bißchen Pinterest, vielleicht sogar unterhalten mit dem Mann und dann? Ja dann ist es gleich wieder sehr spät und die Nacht so kurz. Bis fünf. Das ist zu kurz. Kaum mehr als fünf Stunden Schlaf. In einer gegenseitigen Jammertirade haben wir kürzlich abends zusammen gesessen (okay, okay, auch das viel zu lange und mit Alkohol) und uns vorgerechnet, dass wir seit Weihnachten - der rettende Omabesuch ! - nicht mehr länger als 5-6 Stunden geschlafen haben. Wir Armen. Da nützt es doch auch nichts, wenn man mit einem feuchten Schmatz geweckt wird. Welche engelsgleiche Mutter dieses schäbige schlechtes Gewissen machende Gerücht in die Welt gesetzt hat, weiß ich nicht. Aber ich kann sie nicht leiden, das ist sicher.

Da der Schlaf in Kürze nicht zu erwarten ist, müssen andere Entspannungen her. Und ich habe da so ein paar Ideen. Zunächst haben mich meine reizenden Freundinnen eingeladen mit ihnen rauszufahren. Am Wochenende ist es soweit, sofern neue Infektzeichen irgendwelcher Familienmitglieder sich nicht zwischen mich und das zu erwartende Fremdglück stellen. Begleiten werden uns viele Einrichtungszeitschriften (Elle Decoration in der englischen Ausgabe vor allem) und eine Idee:
Ich bin eine große FreundevonFreunden-Leserin und bewundere immer wieder die Interviews und Einrichtungen spannender Menschen. Das macht mir Spaß. Glücklicherweise bin ich auch umgeben von spannenden Menschen. Und in den nächsten Monaten werden ich euch immer mal wieder jemanden vorstellen ... Jetzt muss ich am Wochenende nur noch ein bißchen Überzeugungsarbeit leisten. Drückt mir die Daumen.

Hier übrigens noch eine kleine Empfehlung von mir für regenreiche Sonntage: Kindertheater im Platzhaus am Helmholtzplatz.Das Bühnenbild ist toll, oder?





Kommentare:

Wibke hat gesagt…

oh wie herrlich! du sprichst mir aus der seele! unfassbar mit wie wenig schlaf man auskommt (nun ja, auskommen muss!)... hier wird auch jeden morgen gejammert und ich bin mitlerweile der meister im "immer-auf-den-letzten-drücker-aufstehen", zum glück sind bald osterferien und kinder die dann abends länger wach bleiben, schlafen auch länger... zumindest ist das mein plan!
liebst,
wibke

WAS für immer hat gesagt…

Oh, ich drück dir die Daumen! Finde die Einblicke in die Räume anderer auch immer super spannend und inspirierend! Und, oh man, das mit dem Schlafmangel kann ich total gut verstehen! Aber auf Dauer 5 Stunden ist ja echt nicht so schön! Ich mein es gibt ja Leute, die brauchen einfach nicht mehr (beneidenswert!), aber langfristig sind 7/8 Stunden einfach gesünder ;) Als wenn du das nicht wüsstest, was? Ich muss mich einfach selbst immer mal wieder dran erinnern. Liebste Grüße, Theresa

Frau P hat gesagt…

Danke für die aufmunternden Kommentare, die ich nach einem Erholungswochenende (!) mit Freundinnen, und ohne Kinder, gern mit in die Woche nehme. Obwohl die Begrüßungszeremonie nach einer abwesenden Nacht zwischen 2:30 und 5 Uhr morgens abgehalten wurde ...
Liebe Grüße,
eure Frau P